Unverhofft kommt oft: Der Liebster Award


Ich wurde nominiert. Von Anna. Für den „Liebster Award“. Da mache ich gern mit und beantworte 11 Fragen, die mir Anna gestellt hat, um dann später eigene 11 Fragen für andere Blogger zu formulieren.


Doch zunächst: Worum genau geht es eigentlich bei diesem Award?

Liebster Award
Liebster Award

Als ich mit dem Bloggen angefangen habe – das muss so 2003 gewesen sein – nannte man das noch Blogparade oder „Blogstöckchen“. Die Idee dahinter: Unterschiedliche Blogger schreiben zu einem gleichen oder ähnlichen Thema und bitten andere Blogger, ihnen das nach zutun. Wenn das funktioniert und jeder Blogger nur drei weitere Blogger nominiert usw. usf., dann kommen schnell einige hundert Blogs zusammen.

Genauso funktioniert nun auch der „Liebster Award“. Anna hat mich nominiert, die wurde wiederum von Sarah nominiert, die von tatiilovethis nominiert wurde usw. usf. Und am Ende werde auch ich einige Blogger nominieren, die von mir gestellten Fragen zu beantworten.

Nun aber will ich erst einmal die 11 Fragen beantworten, die mir gestellt wurden.

1. – Warum bloggst du?

Das kann man gar nicht so pauschal beantworten. Auf meinem allerersten Blog 2003 ging es nur um mich selbst und mein Privatleben. Um Schule und später Studium, um meine Arbeit und spannende Themen im Bereich Webentwicklung.

Irgendwann wurde daraus auch wpLove, ein Blog auf dem es nur um WordPress geht. Dieses Blog habe ich mittlerweile aber verkauft. Vor zwei Jahren habe ich dann ein neues privates Blog unter CMD-A begonnen, um ganz verschiedene Dinge zu verbloggen, die mich bewegen.

Seit Anfang diesen Jahres dann jetzt auch dieses Blog hier. Denn ich habe gemerkt, dass ich meine Reiseerlebnisse irgendwo festhalten will. Aber auf einer Seite, die ich selbst steuern und ändern kann; Nicht auf Facebook oder irgendwelchen Buchungsportalen.

2. – Hat der Name deines Blogs eine Bedeutung?

Ja, den hat er.

Hier beschreibe ich Kurzreisen, die ich gemacht habe. Und zwar solche, die immer nur genau 3 Tage dauern. Diese Reisen will ich so beschreiben, dass sie jederzeit problemlos von anderen „nachgereist“ werden können.

Deshalb gibt es zum aktuellen Zeitpunkt schon 3 Tage in Stockholm oder 3 Tage in Berlin. Es werden folgen 3 Tage in London oder 3 Tage in Island. Alle anderen Ziele gibt es in meiner Bucketlist.

3. – Inwieweit planst du für den Blog und die Artikel?

Star Wars Moleskine
Immer bei der Planung und beim Reisen dabei: Mein Star Wars Moleskine

Ich plane meine Reisen. Sehr genau. In der Regel schon einige Wochen vorher.

Wo soll es hingehen, was will ich besuchen. Wo soll gegessen werden und in welchem Hotel soll geschlafen werden.

Früher habe ich das immer nur geplant, habe den Urlaub gemacht und mich später geärgert, dass ich das nirgendwo festhalte. Heute bin ich insofern genauer, als dass ich alles aufschreibe. Deshalb immer dabei: Mein Star Wars Notizbuch von Moleskine.

4. – Wenn du für einen Tag in den Körper einer anderen Person schlüpfen könntest, wer wäre das und warum?

Oh, das ist eine schwierige Frage.

Ich bin aber auch ein sehr politischer Mensch und überzeugter Sozialdemokrat. Wenn ich also die Wahl hätte, würde ich gern einen Tag im Körper von Helmut Schmidt erleben. Natürlich in seiner Zeit, aber ohne das ganze Rauchen.

Helmut Schmidt zählt zu den Personen, vor denen ich am meisten Hochachtung habe. Ich halte ihn für den letzten, wirklichen Staatsmann, bewundere seine politische Leistung und beneide ihn um sein so umfassende Allgemeinbildung.

5. – Über welches Ereignis hättest du besser nicht lachen sollen und warum?

Ich habe nun lang überlegt und mir ist keine konkrete Situation eingefallen. Ich weiß aber, dass auch ich schon einmal unangebracht gelacht habe.

Man sagt ja immer „Schadenfreude ist die schönste Freude.“ In vielen Situationen kann Lachen aber auch sehr verletzend sein, wenn man sich über jemand anderes lustig macht. Mein Vater sagt deshalb immer – und ich versuche mir das auch immer zu Herzen zu nehmen –, dass man sich fragen solle, ob man mit oder über jemanden lacht.

6. – Was ist deine schönste Erinnerung?

Das sind definitiv die an meine mittlerweile verstorbenen Großeltern. Warum das so ist, ist aber ein bisschen zu persönlich für ein öffentliches Blog. 😉

7. – Was ist deine beste und was deine schlechteste Eigenschaft?

Die Frage mag ich nicht besonders und ich finde es ganz schlimm, wenn man so etwas auch in Bewerbungen gefragt wird. Denn seien wir doch mal ehrlich: Wahre Schwächen gibt man ungern zu und was einen wirklich ausmacht, können Freunde und die Familie viel besser beurteilen.

Wenn man die fragen würde, würden sie wahrscheinlich antworten, dass ich andere und ihre Entscheidungen schnell kritisiere und in Diskussionen meinen Standpunkt auf’s Äußerste verteidige. Aber hoffentlich auch, dass ich mich letztendlich auch um das Wohl anderer immer bemühe. Diesen Eindruck habe ich zumindest selbst von mir.

Ich frage aber nochmal nach. 😉

8. – Was war dein verrücktester Traum?

Puh, schwierige Frage. Ich fürchte da muss ich passen. Mir fällt auch nach einigem Überlegen kein Traum ein, den ich mir gemerkt hätte; Weil er schön, kurios, lustig oder verrückt war.

9. – Möchtest du lieber auf dem Land oder in der Stadt leben?

Ich bin ein Kind vom Dorf und lebe jetzt in der Stadt. Deshalb kenne ich beides und weiß, dass beides auch Vor- und Nachteile hat.

Momentan lebe ich in der Stadt und bin dort sehr zufrieden. Hamburg hat viel zu bieten, ich habe hier Job und Freunde und eine Frau gefunden. Deshalb werde ich für die nächsten Jahre auf jeden Fall hier leben bleiben.

Ich gestehe aber, dass ich auch das Leben auf dem Dorf ein wenig vermisse. Natur und Garten und all diese Dinge fehlen mir – obwohl man auch in Hamburg viel davon außerhalb erleben kann – schon ein wenig. Dorf würde aber auch bedeuten, dass ich eine ganze Menge mir liebgewordener Sachen wieder aufgeben müsste.

Mal schauen, wohin die Reise geht.

Stadt ist cool. Land aber auch.

Ein von Adrian Korte (@adkorte) gepostetes Foto am

10. – Worauf kommt es dir beim Reisen an?

Ich will eine Stadt, ein Land oder einen Ort erleben. Mit Pauschalreisen, großen Touristenhotels und den immer gleichen Sehenswürdigkeiten geht das – glaube ich – nicht. Ich will nicht dort sein, wo auch tausende andere Menschen sind. Ich will eine möglichst individuelle Reise erleben.

Ausblick vom Klunkerkranich.
Ausblick vom „Klunkerkranich“ über den Dächern Neuköllns. So etwas findet man in keinem Reiseführer.

Und das bedeutet eben auch, dass man selbst planen muss. Dass man auf die bekannten Reiseführer von „MARCO POLO“ und Co. verzichten muss. Denn sonst macht man es wie all die anderen mit diesen Reiseführern.

Individualität bedeutet nicht, dass man einen Reiseführer individuell abarbeitet. Individualität bedeutet, dass man selbst was plant und entdeckt. Dabei hilft sehr oft das Internet, denn dort findet man auch die Tipps von Einheimischen.

Nur so findet man dann so tolle Dinge wie etwa das „KLUNKERKRANICH“ über den Dächern Neuköllns in Berlin. Das steht in keinem Reiseführer. Zumindest noch nicht.

11. – Welches ist dein liebstes Hobby?

Meine Hobbies sind immer ein wenig im Wandel und davon abhängig, was ich sonst so mache. Als Jugendlicher habe ich Musik gemacht, mit dem Studium kam dann mehr so Internetzeug dazu und Politik war schon immer dabei. Ich würde also nicht „das“ liebste Hobby beschreiben, sondern eine Mischung aus verschiedenen Dingen.

Das Bloggem WordPress und Onlinemarketing interessieren mich schon seit Langem. Und nach zwei, drei Jahren Pause bin ich dieses Thema jetzt wieder ein bisschen stärker angegangen.

Außerdem interessiere ich mich für Politik. Seit über 10 Jahren bin ich Mitglied der SPD. Seit über zwei Jahren engagiere ich mich außerdem bei D64, einem Verein, der sich die Netzpolitik auf die Fahnen geschrieben hat.

Meine 11 Fragen

Zu einer guten Blogparade gehört, auch selbst Menschen zu nominieren, die meine Fragen beantworten.

Auch wenn ich schon lange blogge, so ist dieses Reisebloggen für mich auch noch ein wenig Neuland. Ich möchte daher von Menschen lernen, die schon lang dabei sind und habe diese Fragen:

  1. Warum bloggst du?
  2. Weißt du noch, um was es in deinem ersten Blogpost überhaupt ging?
  3. Wo siehst du dich und dein Blog in Zukunft?
  4. Mit welcher Software und welchen Tools bloggst du?
  5. Mac oder PC?
  6. Beruf oder Berufung: Verdienst du mit deinem Blog Geld?
  7. Und im Gegenzug: Bist du auch bereit für dein Blog Geld auszugeben, z. B. für Designs oder Funktionserweiterungen?
  8. Was machst du, wenn du nicht gerade bloggst?
  9. Was sagen Familie & Freunde, Partner und Kinder dazu, dass du bloggst?
  10.  Gibt es Vorbilder für dein Blog?
  11. Und ganz allgemein: Welche Menschen inspirieren dich?

Ich würde mich freuen, wenn die folgenden Menschen meine Fragen beantworten würden:

Alle anderen, die ich gern nominiert hätte, sind es schon. Z. B. Boris, Iza oder Janine.

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Adrian Korte

Moin. Ich bin Adrian. Ich habe vor ‘ner Zeit mal entschieden, dass kurze Städtereisen eigentlich eine ganz coole Form sind, die Welt zu entdecken; Zumindest in den meisten Fällen. Was ich dabei immer vergessen habe: Aufzuschreiben, wie es war. Das soll sich hiermit jetzt ändern. Hier will ich meine Erfahrungen aufschreiben, die ich bei 3-tägigen Kurzurlauben und Städtereisen gemacht habe. Vor allem für mich selbst, als so eine Art Tagebuch. Aber vielleicht können meine Erinnerungen ja auch anderen bei ihren Städtereisen helfen.

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